
Die touristische Südtürkei kennt kein "Kopftuch-Problem"
Während in westlichen Staaten seit Jahren vehement und teilweise sehr emotionell über die Frage diskutiert wird, ob weibliche Angehörige des muslimischen Glaubens in den öffentlichen Schulen oder am Arbeitsplatz aus religiösen Gründen ein Kopftuch tragen dürfen, wundern sich die Menschen in den touristischen Regionen der Südtürkei nur darüber, dass dieses Thema in Europa für dermassen viel Gesprächs- und sogar Zündstoff sorgt. Derweil in der "westlichen Welt" ein Kopftuch häufig als politische Demonstration betrachtet - und von muslimischen Fundamentalisten auch als solche missbraucht wird - ist es in der touristischen Südtürkei lediglich ein traditionelles, religiöses Symbol oder einfach "Kopfschmuck".
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Türkei
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Grosse Heimführaktion für gestrandete osteuropäische Touristen


Thomas Cook übernimmt Öger Tours

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Aus Ungarn sind rund 500 Reisende betroffen, die Ukraine International Airways (UIA) setzt allein bis zum 15. Juli 9 (!) Charterflüge an, um Landsleute aus ihrer misslichen Lage zu retten und sie in die Heimat zurückzufliegen. Das Desaster um Karya nimmt gigantische Dimensionen an und hält Konsulate in Antalya im Dauerstress.
Karya Tour war 1999 gegründet worden und hatte sich praktisch ausschliesslich auf den osteuropäischen Markt konzentriert und dort auch eigene Reisebüros eröffnet. Hauptmärkte waren Ukraine, Ungarn, Slowakei, Slowenien, Polen und Russland. Karya Tour hatte im letzten Jahr 120.000 Türkeigäste, davon rund 80.000 aus der Ukraine.Für den Türkischen Tourismus ist das bereits der zweite „Katastrophenfall“ in diesem Jahr. Schon im Frühling war die Hotelkette JOY in finanzielle Schieflage geraten und nur dank einer millionenschweren Finanzspritze ihres Hauptkunden zumindest bis auf weiteres am Leben erhalten worden.
Der jetzige Zusammenbruch von Karya hingegen dürfte zu gigantischen Millionenverlusten führen. Viele Hotels, hauptsächlich erstklassige 5-Stern-Häuser, haben sich bereits viel Geld ans Bein streichen müssen, weil sie es von der bankrotten Karya bestimmt nicht bekommen werden. Noch wesentlich schlimmer ist, dass sie jetzt zum Beginn der Hauptsaison auf von Karya reservierten Zimmern sitzen bleiben und diese nun auf dem Last-Minute-Markt zu niedrigerem Preis verhökern müssen. 11.07.2010 rb

Kopftücher gehören im Islam zu den religiösen Symbolen wie anderswo das Kreuz oder der Turban. Sie haben gemeinsam, dass sie nur von von Menschen getragen werden, welche ihre Religion in einfacher oder dann auch in ausgeprägterer Form praktizieren und das auch "nach aussen" kommunizieren wollen. Im Islam ist das noch wesentlich ausgeprägter, als bei westlichen Religionen. Rückschlüsse auf etwaige "Strenggläubigkeit" lässt das allerdings kaum zu.
In der Südtürkei ist der Islam keine "weltfremde" fundamentalistische Angelegenheit
In den touristischen Regionen der Südtürkei wird der sich abgrenzende Islam kaum praktiziert. Strenggläubige gehen, wie solche bei anderen Religionen, ihren Ritualen nach. Immer mehr Menschen verschliessen sich aber in keiner Weise den weltlichen "Realitäten". Dass türkische Muslime ausländischen Touristen anbieten, ihnen ihre Moschee von Innen zu zeigen, ist längst kein Ausnahmefall mehr und eine solche Einladung darf als Ehre verstanden werden. wev
„Winter„ Wellness-Ferien sind immer beliebter
Obschon die Südtürkei eigentlich eine typische Badeferien-Destination ist, gewinnt der „Winter-Tourismus“ laufend an Beliebtheit. Das Klima mit bei Sonnenschein ausgeprägt frühlingshaften Temperaturen und vor allem das hohe Niveau der ganzjährig geöffneten, neueren Fünf-Sterne-Hotels mit ihren Alles-Inklusive- Angeboten zu äusserst attraktiven Preisen ziehen immer mehr Touristen und darunter auch viele Langzeit-Urlauber an.Geschätzt wird vor allem der Komfort in den in den letzten Jahren im Gebiet Lara bei Antalya enstandenen Hotels der Spitzenklasse. Sie liegen direkt am Meer und sind vom Flughafen aus mit sehr kurzen Transfer-Zeiten erreichbar.




Flughafen Antalya: Mit dem Bus zum Bus
Obschon bereits 2007 eingeführt, hat sie sich bei ankommenden Flugpassagieren bis heute noch nicht umfassend herum gesprochen: die Busverbindung vom Flughafen zum Busbahnhof von Antalya zum günstigen Ortstarif.

Der Busbahnhof von Antalya ist die eigentliche Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs in dieser Region. Der Otogar ist Ausgangspunkt, aber auch Zwischenstation im sehr gut funktionierenden Busnetz im Süden der Türkei, sowohl im Nah-, wie im Fernverkehr.
Ausländische Touristen nutzen diese Verbindungen anfänglich eher zögerlich, weil sie Bedenken haben, sich zurecht zu finden. Einmal erkannt, wie problemlos das System ist, nutzen sie es danach aber immer wieder. Mit der Busverbindung vom Flughafen Antalya ist der Otogar jetzt für ankommende Touristen noch attraktiver geworden.

Während die Hotels ein stets abwechslungsreiches „Innenleben“ pflegen und allein dadurch für einen vielseitigen Aufenthalt sorgen, darf aber nicht ausser Acht gelassen werden, dass die Freiluft-Aktivitäten einerseits noch Wetter abhängig sind und anderseits von den Hotels recht unterschiedlich gehandhabt werden. Das Spektrum reicht von „saisonal angemessen“ bis „dürftig“, ändert aber nichts daran, dass das Preis-/Leistungsverhältnis seinesgleichen suchen muss. wev





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