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Kommt in Spanien bald das totale Rauchverbot an allen öffentlich zugänglichen Plätzen? Wenn es nach Spaniens Gesundheitsministerin Trinidad Jiménez geht, sind die Spanier „reif“ für eine solche Entscheidung. Zwar hat der Ibererstaat bereits vor vier Jahren, früher als viele andere Länder in der Europäischen Union, ein relativ harsches Rauchverbot erlassen, genutzt hat es allerdings nicht viel. Nach wie vor kann in über 80 Prozent aller spanischen Gaststätten geraucht werden, und der Tabakkonsum im Land ist unaufhörlich gestiegen: Von 2006 bis 2008 allein um 1,3 Prozent.

Derzeit schreibt das Gesetz in Spanien lediglich am Arbeitsplatz ein generelles Rauchverbot vor. Bars und Restaurants über 100 Quadratmeter müssen eine Nichtraucherzone einrichten und alle Gastronomiebetriebe, die kleiner sind, können selbst entscheiden, ob in ihren Räumen geraucht werden darf oder nicht. Damit soll bald Schluss sein: Wie Jiménez in mehreren Interviews mit spanischen Medien bestätigte, bereitet die Regierung einen Gesetzesentwurf vor, der das Rauchen in allen öffentlich zugänglichen Einrichtungen verbietet.

Außerdem sollen in Spanien Zigarettenschachteln künftig mit abschreckenden Bildern – sogenannten „Schock-Fotos“ - versehen werden, damit mehr Rauchern durch die Gruselfotos der Spaß auf den Glimmstengel vergehe. Faule Zähne und Krebsgeschwüre sind in Belgien bereits seit zwei Jahren Pflicht auf jeder Zigarettenschachtel. Dass die Methode wirkt, wies man in Kanada nach: Dort stellte ein Drittel aller Ex-Raucher nachweislich wegen solcher Horrorbilder auf den Zigarettenschachteln das Rauchen ein.                                              pd

 Rauchverbot soll verschärft werden

Der Jakobsweg hat seine Faszination

Die grosse Mehrheit der Spanien-Reisenden besucht dieses Land nach dem Motto Sonne, Strand und Meer. Spanien bietet aber viel mehr als nur Meer. Das heilige Jakobsweg  bietet eine ideale Möglichkeit, sich auf den Pilgerweg nach Santiago de Compostela zu machen. Die Route, die seit mehr als acht Jahrhunderten Pilger nach Santiago de Compostela benutzen, ist noch heute eine einzigartige Erfahrung und zieht jedes Jahr Tausende von Reisenden aus der ganzen Welt an.

Diesen Weg gingen und gehen die Wallfahrer,  um von der spanisch-französischen Grenze nach Santiago de Compostela zu gelangen. Entlang des Jakobswegs erheben sich etwa 1800 Profan- und Sakralbauten von großer historischer Bedeutung.  Im Mittelalter spielte dieser Pilgerweg eine ganz entscheidende Rolle im kulturellen Austausch zwischen der Iberischen Halbinsel und dem restlichen Europa. Noch heute ist er ein Symbol für die Stärke des christlichen Glaubens in Menschen aller Gesellschaftsschichten aus ganz Europa. Angesichts seines wichtigen Beitrags zur Verbreitung kultureller Aspekte und zur Entstehung einer gemeinsamen Identität der Völker des Kontinents wurde das Netz der Pilgerwege nach Santiago de Compostela vom Europarat zum Ersten Europäischen Kulturweg erklärt.        pd

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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