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Ende Mai 2010 wird für Norwegens Tourismus für eine Woche alles komplett anders: Nicht die Faszination des dünnbesiedelten Landes, welche das Königreich zu einer Liebhaber-Destination für Individualisten macht, sondern die Hauptstadt Oslo steht im Mittelpunkt von Millionen über Millionen von Menschen. Angesagt ist die Durchführung des Eurovision Song Contest (ESC) mit 39 teilnehmenden Nationen.

 

ESC: Oslo präsentiert sich 2010 als Städtereise-Destination

 

 

Weil der ESC längst mehr als Kult ist, kann Oslo mit einem Ansturm der Fans aus ganz Europa rechnen. Sicher mehr als 500 Millionen Menschen werden den Anlass am Bildschirm verfolgen. Das hat nicht zuletzt bei den touristischen Leistungsträgern Finnlands Begeisterung ausgelöst. Das Land, das den Eurovision Song Contest ausrichten darf, bekommt durch diesen Wettbewerb nämlich eine einmalige Werbe-Plattform für seinen Tourismus. Weil es Tradition ist, dass bei den weltweiten TV-Übertragungen zwischen den auftretenden Künstlern kurze Filme über die Schönheiten des Gastgeber-Landes gezeigt werden, kann Norwegen seine touristischen Vorzüge einem enorm breiten Publikum präsentieren. So breit gestreute Publikumswerbung wäre anderweitg absolut nicht finanzierbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Oslo als Austragungsort wird der Anlass selbst aber schon zu einem besonderen Ereignis. Neben den Delegationen und Artisten bringt die Veranstaltung viele finnische sowie ausländische Touristen und Reporter nach Helsinki. Weil das Interesse der Fans, dabei zu sein in den letzten Jahren immer grösser geworden ist, braucht es zwar einiges an Geld, um an die nicht billigen Eintrittskarten zu kommen. ESC-Fans wissen aber: Auch auf Strassen und Plätzen geht die grosse Party ab.

 

 

 

Die Haupstadt Oslo ist Norwegens führende Industrie-, Handels- und Schiffahrtsmetropole. Nur 12% der Stadtfläche sind bebaut, der Rest besteht aus Waldwegen, Inseln und Seen, in denen man baden oder angeln kann. Hauptsehenswürdigkeiten sind das Munch-Museum, die Henie-Onstad-Kunstsammlung (u. a. Werke von  und Matisse und Picasso), das Norwegische Folkloremuseum, das Zentrum für Wikingerschiffe, das Fram-Museum, das Norwegische Schiffahrtsmuseum und das Kon-Tiki-Museum (Ausstellung der Expeditions-Boote des norwegischen Forschers Thor Heyerdahl).Reizvoll sind auch Bootsfahrten durch den Fjord. Die mittelalterliche Akershus-Burg zählt zu den bedeutendsten Bauwerken der Stadt.

 

 

 

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