Peking verzeichnet weiteren Besucherschwund
Nach einem starken Rückgang nach den Olympischen Spielen sorgt nun die Wirtschaftskrise für weniger Touristen. Im Januar verzeichnete die Chinesische Hauptstadt Peking rund 20 Prozent weniger internationale Touristen im Vergleich zum Januar 2008. Während dem die Anreisen aus dem Domestic-Verkehr – inklusive Hongkong und Macau – um 39 Prozent stiegen, gingen die internationalen Arrivals um 27,5 Prozent zurück, wie TTG Asia online meldet. Am meisten eingebrochen ist der Inbound Tourismus aus Japan und Südkorea, den beiden wichtigsten Quellmärkten ausserhalb Chinas. pd
Japan - auch ein Naturerlebnis
Die hoch entwickelte Industrienation Japan wird nicht unbedingt in einem
Atemzug mit herrlichen, einsamen Naturlandschaften, beeindruckenden Gebirgszügen
oder malerischen Küsten genannt, doch genau das macht knapp 85 Prozent des
Landes aus. Nur fast 16 Prozent sind bebautes Flachland, in dem 75 Prozent der
Bevölkerung leben. Der allergrößte Teil besteht aus fast 30.000 Kilometer langen
Meeresküsten, umfangreichen Bergregionen und tief eingeschnittenen Tälern.
Japan verfügt über 28 Nationalparks, die sich über das ganze Land
verteilen. Der größte Nationalpark ist der Daisetsuzan, im Zentrum der Insel
Hokkaido gelegen. Er besteht aus drei vulkanischen Gebirgen, Urwald und tiefen
Schluchten. Der Chubu-Sangako Nationalpark auf der Insel Honshu gilt mit seinen
über 100 Gipfeln, davon die Hälfte mit über 2.400 Metern Höhe, als Eldorado für
Bergsteiger und Wanderer. Der Fuji-Hakone-Izu Park wird von Japans höchstem
Berg, dem majestätischen Fuji dominiert. An seinem Fuß liegen fünf zauberhafte
Seen. Die nahe gelegene Halbinsel Izu bietet eine herrliche Küstenlandschaft und
sprudelnde heiße Quellen.
Wer lieber im offenen Meer baden möchte, dem
sei eine Reise zu den Ogasawara- Inseln empfohlen. "Vaterinsel" (Chichijima) und
"Mutterinsel" (Hahajima), zirka 1.100 Kilometer südlich von Tokyo, bieten Bade-
und Angelfreuden in einer üppigen subtropischen Umgebung. pd
China: Insel Hainan "Karibik des Ostens"
Tropischer
Regenwald, traumhafte Strände, romantische Buchten und kristallklares Wasser -
das Chinas zweitgrößte Insel Hainan (34 380 qkm). Sie gilt immer noch als
Geheimtipp.
Das Urlaubsparadies liegt auf dem gleichen Breitengrad wie die
"Magnum-Inseln" und trägt deswegen auch den Namen "Hawaii des
Ostens". Während andere im Winter frieren, können Touristen beispielsweise
in der traumhaften Yalong-Bucht bei 28° C im Meer schwimmen. Doch nicht nur
Badenixen, auch Naturfreunde kommen hier auf ihre Kosten. Das Landesinnere ist
bedeckt mit tropischem Regenwald.
In der Nähe von Tongshi - im Zentrum des Eilands - findet man rund 1400
verschiedene Holzsorten. Ebenfalls landschaftlich besonders reizvoll sind der
nicht weit entfernte Wasserfall Taiping Shan und die Gegend um den
Fünf-Finger-Berg, der mit 1867 m die höchste Erhebung der Insel ist. Auch wenn
in den vergangenen Jahren die touristische Erschließung zu- und die Anzahl der
Rucksacktouristen abnahm, gilt Hainan immer noch als Geheimtipp.
Die Anreise ausländischer Gäste erfolgt meist per Flug von Peking, Shanghai
oder Hongkong nach Sanya. Auf diesen Strecken verkehren chinesische Fluglinien
mehrmals wöchentlich. pd
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