Deutschland
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Deutschland: Geplante Flugsteuer sorgt für Zoff
Seit die Höhe der von der Deutschen Regierung geplante
Flugsteuer bekannt ist und die Airlines angekündigt haben, dass sie diese
Abgaben auf die Ticketpreise überwälzen werden, herrscht hellste Aufregung. € 13
für Europaflüge und € 26 für Überseedestinationen sind im Land der
„Geiz-ist-Geil-Philosophie“ Zündstoff für heftigste Diskussionen. Im Land, wo
längst mehr „Schnäppchenjäger“ als Kinder geboren werden, steigt die
Verärgerung über die Regierung weiter an. Wo Flugtickets schwachsinnigerweise
für € 9.90 plus Servicegebühren + Treibstoffzuschlag + Gepäckgebühr + plus +
plus angeboten werden, soll bei den „Nebenkosten“ also noch die Ticketsteuer
hinzukommen. Der Zoff ist programmiert.
Die im Rahmen eines „Sparpaketes“ im Juni von der Regierung angestrebte „Flugsteuer“ (Ticketsteuer) sorgt jetzt aber auch innerhalb der Regierungskoalition für Dissonanzen, wie so vieles andere auch. Offensichtlich haben die involvierten Politiker das von Ihrem Finanzminister erarbeitete Papier zwischenzeitlich auch gelesen und sind geschockt. Vor allem die Regierungs-Partei, welche mit bis anhin in keiner Weise eingehaltenen Versprechungen über Steuererleichterungen Wähler gewonnen hatte, kritisiert nun die von ihr selbst mitgetragene Flugsteuer auch. Kein Wunder, befindet sie sich doch in der Wählergunst seit längerem im freien Fall.
Nicht allein die Steuer, vor allem deren Höhe empört, und nicht nur die Fluggäste. Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber sieht durch die angekündigte Steuer die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Fluggesellschaften gefährdet. Eine Milliarde Euro an Steueraufkommen entspreche den gesamten Einnahmen der Branche in Deutschland in einem Jahr. „Wir brauchen kein Konjunkturprogramm, aber vor allem keine zusätzlichen Belastungen“, sagte Mayrhuber schon bei der ersten Ankündigung der neuen Steuer. 16.07.2010 rb
Thomas Cook übernimmt Öger Tours

Das Geschäft lohnt sich für Konzern-Chef Öger: 30 Millionen Euro legt Thomas Cook auf den Tisch. Auch für den Käufer ist die Übernahme des Türkei-Spezialisten ein Leckerbissen. Seit Jahren klettert die Türkei auf der Beliebtheitsskala der deutschen Urlauber nach oben. Das Land wird 2010 Prognosen nach sogar Spanien auf die Plätze verweisen.15 Millionen Menschen reisen jährlich an die Traumstrände der Türkei. Gut 15 Prozent kommen aus Deutschland – und das Interesse wächst. 12.07.2010
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