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Hamburg International fliegt nicht mehr

Der Winter steht bald vor der Tür und bei der Urlaubsreise mit dem Auto in Winterregionen schrecken weite Entfernungen und verschneite Straßen oftmals ab. Die Deutsche Bahn DB empfiehlt Passagieren, welche nicht ins Flugzeug steigen oder lange Fahrten auf den Autobahnen unternehmen möchten, den Autozug!
Die Kehrseite der Schnäppchen-Medaille: Billig-Airlines und günstige Ferienflieger geraten zunehmend unter Druck! Jetzt hat es auch die Fluggesellschaft Hamburg International erwischt, sie ist pleite.

Die Charter-Airline, die für Reiseveranstalter wie Thomas Cook und TUI fliegt, hat am Dienstag einen Insolvenzantrag gestellt. Das Luftfahrt-Bundesamt untersagte der Fluggesellschaft daraufhin ab Mittwoch (Mitternacht), mit ihren neun Maschinen weitere Flüge anzubieten. Damit die Urlauber nicht an Flughäfen stranden, haben TUI und Thomas Cook kurzfristigen Ersatz von anderen Fluggesellschaften organisiert.

Hamburg International startete meistens von kleineren deutschen Flughäfen nach Mallorca, Griechenland und zu den Kanaren. Das Unternehmen gehört vor allem den Geschäftsführern Norbert Grella, Klaus Schlichtmann und Christoph von Saldern.

Der vorläufige Insolvenzverwalter, der Anwalt Sven-Holger Undritz sieht für Hamburg International die Chance auf einen Neustart. Derzeit sei er auf der Suche nach Investoren für das Unternehmen, die dann – eventuell gemeinsam mit dem bestehenden Management – Teile des alten Unternehmens kaufen und daraus eine neue Firma gründen könnten, sagte er zu Reuters.

Undritz sagte, es gebe bereits eine „knappe Handvoll“ Interessenten. Eine Lösung wolle er in den kommenden sechs bis acht Wochen erarbeiten.Die rund 320 Mitarbeiter des vor zwölf Jahren gegründeten Unternehmens bekommen ihre Gehälter zunächst von der Arbeitsagentur weitergezahlt.

Finanzkrise, höhere Treibstoffpreise und sinkende Urlaubsausgaben der Europäer machen den Fluglinien mehr und mehr zu schaffen! Zum Beispiel der spanischen Fluggesellschaft Air Comet. In einer verzweifelten Aktion zogen sich die Stewardessen für einen Nackt-Kalender aus. Mit den Erlösen sollten alle noch ausstehenden Gehälter der Mitarbeiter gezahlt werden – die Airline ist nämlich pleite. Auch die Stewardessen der russischen Avianova machten mit einer ähnlichen Aktion auf sich aufmerksam.                                                      pd (19.10.2010)                                                

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Seit die Höhe der von der Deutschen Regierung ab 2011 beschlossenen Flugsteuer bekannt ist und die Airlines angekündigt haben, dass sie diese Abgaben auf die Ticketpreise überwälzen werden, herrscht hellste Aufregung. Zwischen € 8 und € 45 zusätzliche Gebühren sind im Land der „Geiz-ist-Geil-Philosophie“ Zündstoff für heftigste Diskussionen. Im Land, wo längst mehr „Schnäppchenjäger“ als Kinder geboren werden, steigt die Verärgerung über die Regierung weiter an. Wo Flugtickets schwachsinnigerweise für € 9.90 plus Servicegebühren + Treibstoffzuschlag + Gepäckgebühr + plus + plus angeboten werden, soll bei den „Nebenkosten“ also noch die Ticketsteuer hinzukommen. Der Zoff ist längst lanciert.

Die Flugpassagiere dürften aber kaum eine andere Wahl haben, als diese zusätzlichen Kosten zu bezahlen. Ein Ausweichen auf Abflughäfen in Nachbarländern dürfte sich wohl nur in sehr wenigen Fällen lohnen, wenn Anreise und etwaige Parkgebühren weniger Kosten verursachen, als die neuen Steuern.

Der Deutschen Regierung sollen so rund eine Milliarde an neuen Steuereinnahmen zufliessen. Sympathiepunkte wird sie sich damit aber kaum erwerben können. Das betrifft vor allem diejenige Regierungspartei, die noch im Wahlkampf sehr lautstark mit Steuererleichterungen geworben hatte, seither wortbrüchig geworden und gemäss Umfragen in der Wählergunst längst tief auf der Kellertreppe steht. wev ( 20.09.2010)                                                                                        

Auch im Winter: Mit dem Autozug über Nacht durch Europa

Bei der DB kann gewählt werden zwischen einem großräumigen Liegewagenabteil, belegbar mit bis zu fünf Personen, und einem komfortablen Schlafwagenabteil für bis zu drei Personen. Der Autozug bringt die DB Kunden über Nacht entspannt und bequem an ihr Urlaubsziel in Deutschland, Österreich, Frankreich und Italien – mit dem Autozug-Spezial bereits ab 99 Euro!

Viele grenznahe Autozug-Zielterminals bieten sich auch ideal zur Weiterfahrt zum Beispiel nach Spanien, Skandinavien, in die Niederlande oder die Schweiz an. Die Terminals befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hildesheim, Lörrach, München und Neu-Isenburg.                                                          pd         (01.10.2010)

Deutschland: Neue Flugsteuer sorgt für Zoff