
Reisen mit dem eigenen Auto
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Stark gestiegene Benzinpreise: Der Autoreisezug als Alternative
Die sogenannten Autoreisezüge, auf welchen Fahrzeuge verladen und die Passagiere sich meist in Schlaf- oder Liegewagen entspannen können, erfreuen sich in Europa grosser Beliebtheit, wenngleich ihr Bekanntheitsgrad in vielen Ländern noch recht bescheiden ist. Gerade auf der Achse Nord-Süd legen auch heute noch sehr viele Autofahrer hunderte und auch über 1000 Kilometer am Steuer zurück, ohne von der attraktiven Möglichkeit des Autoverlades auf zumindest einem Teilstück der langen Wegstrecke zu wissen.
Die Autoreisezüge sind vor allem in Frankreich sehr beliebt, verkehren sie doch quer durch das Land und von Zentren zu Zentren. Die Franzosen nutzen die Verbindungen auf den Strecken, die sie schon unzählige Male selbst auf der Autobahn abgefahren sind und wo sie schon sämtliche Rastplatz-Toiletten kennengelernt haben. Die Vielfalt der Verbindungen in Frankreich werden aber auch aus dem Raum Süddeutschland/ Schweiz immer häufiger genutzt. Autoreisezüge ab Strassburg und Mulhouse stossen in Richtung Atlantikküste, vor allem aberauch nach Narbonne nahe der spanischen Grenze auf grosses Interesse.
Oesterreich mit der West-Ost-Verbindung Feldkirch-Wien oder die Direktlinie München-Rimini sind weitere Beispiele für erfolgreiche Strecken.
Das Preisgefüge der einzelnen Autoreisezüge ist recht unterschiedlich und zweifellos ist das „Selbstfahren“ mit dem Auto auf den ersten Blick immer noch günstiger. Im realistischen Preisvergleich sollten aber nicht allein die Treibstoffkosten und die Autobahngebühren einbezogen werden, sondern auch die laufenden Fixkosten und beispielsweise die Auslagen für eine Übernachtung. Der Reiseabschnitt im jeweiligen Autoreisezug ist zudem auch gewonnene „Erholungszeit“, welche man nach einer langen Autofahrt ansonsten am Reiseziel vom Ferienaufenthalt in Abzug bringen müsste. wev
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